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BIM am Bau

Foto: Pixabay

Ersetzt zwar nicht den Zimmermann, aber die Richtung ist klar: Die nicht allzu ferne Zukunft wird ohne Building Information Modeling (BIM) nicht mehr auskommen – und das ist gut so. Die Digitalisierung erfasst logischerweise alle Bereiche. Am Bau kann sie Planung, Bau und Betrieb erheblich vereinfachen und für alle Beteiligten effizienter gestalten: Bauherren, Planer, Nutzer, Käufer u.s.w.

Befürworter von BIM, wie der Chef und First-BIM-Mover mit der CG-Gruppe, Christoph Gröner, bringt die Misere auf den Punkt: Dem eigentlichen Bauprozess mit seinen vielfältigsten logistischen Anforderungen wird zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Das erzeuge am Ende auch das Chaos. Eine derzeit durch den allgemeinen Bauboom satte Branche steht vor den größten Umbrüchen seiner Geschichte. Wer verlässt schon gerne das Schlaraffenland und geht wieder selbst jagen?

Eines der Hauptprobleme aktuellen Planens und Bauens ist die überall lauernde Gefahr, sich in Details zu verlieren. Die individuelle Ausführung und Überwachung dieser Details kostet Zeit, Geld und Manpower. Letztere – Fachkräftemangel sei Dank – ist zudem immer weniger vorhanden. Abhilfe könnten Baukastensysteme schaffen. Die Automobilwirtschaft arbeite schon seit Jahrzehnten mit sogenannten Plattformen. Hier liegt auch für die Bauwirtschaft ein Hebel. Die Vielfalt bliebe trotz Standardisierung und Dank Digitalisierung erhalten.

Der Bauherr oder Kunde findet am Ende ein hochindividuelles – und hoffentlich baukulturell anspruchsvolles – Gebäude, masskonfektioniert gewissermaßen. Die ständige BIM-Prüfung, ob alles auf einander abgestimmt ist, die Gewerke und vor allem die verbauten Materialien stimmen, verhindern nach Schätzungen in der Branche über 90% der heutigen Planungsfehler, die den Bau und den Betrieb von Gebäuden unnötig verteuern. Zulieferer können zudem viel genauer und vor allem aktueller als anhand von analogen Katalogausgaben ihre Produkte in den Prozess einspeisen. Der Planer hat die Auswahl aus Tausenden verschiedenen Produktvarianten, die alle passen und am Ende auf die gewünschte Individualität einzahlen.

In zehn Jahren, so prognostiziert Christoph Gröner, wird es keinen erfolgreichen Immobilienentwickler mehr geben, der ohne BIM plant und baut. elfnullelf unterstützt seine Kunden aus dem Planer- und Immobilienumfeld, diese Entwicklung über politische Schnittstellen zu begleiten. Die größten Hindernisse hierbei sind die gut 20.000 Bauregeln und derzeit 16 Landesbauordnungen, die den Planungs- und Entwicklungsprozess stark beeinflussen.

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