Checkliste: Wann digitale und wann analoge Formate der politischen Kommunikation nutzen?

Coronabedingt kommen in der politischen Kommunikation verstärkt digitale Formate zum Einsatz. Formate von denen lange gesagt wurde, dass sie sich dafür nicht eigenen.

Wann eher digital?

Diese digitalen Formate haben in den letzten Monaten bewiesen, dass sie über Corona hinaus gewisse Vorteile bieten. Es kommt auf den Zweck an, der mit dem Format erreicht werden soll und auf die Rahmenbedingungen.

Online-/Hybrid-Events: Es begann mit reinen Videokonferenzen, WebTalks und Webinaren, in denen alle Teilnehmer per Webcam oder auch nur über einen Chat miteinander interagieren. Solche Formate lassen sich schnell und einfach organisieren. Jeder kann auch unter den schärfsten Corona-Bedingungen von fast überall teilnehmen.  Eine stabile Internetverbindung und ein Computer, Tablet oder Smartphone reichen dafür in den meisten Fällen aus. Präsentationen, Videos bis hin zu interaktiven digitalen Inhalten lassen sich direkt einbinden. Das sind viele Vorteile gegenüber rein analogen Veranstaltungen. Der aktuelle Trend geht in Richtung Hybrid-Events. Ein gewisser Teil der Protagonisten und Teilnehmer befindet sich bei diesem Format am Veranstaltungsort mit entsprechender Video-Technik. Weitere Referenten werden live per Video zugeschaltet und Gäste können online teilnehmen.

Digitale Stakeholder-Gespräche: Gespräche mit Fachpolitikern, Vertretern aus Ministerien und anderen Organisationen lassen sich sehr gut per Videokonferenz führen. Vor allem, wenn das Anliegen und die Agenda im Vorfeld abgestimmt wurden und der Kontakt bereits besteht. Bei Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten kommt als Vorteil hinzu, dass digitale Gespräche auch in den Nicht-Sitzungswochen möglich sind, in denen sich die Abgeordneten in ihren Wahlkreisen befinden. Das sorgt für deutlich mehr Flexibilität bei der Terminfindung.

 

Wann eher analog?

Durch Corona und den fast ausschließlichen Einsatz von digitalen Formaten wurde aber auch deutlich, in welchen Fällen die persönliche Begegnung am wichtigsten sind und wofür analoge Formate besser geeignet sind.

Erst- und Kennenlerngespräche: Wenn es darum geht sich kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen, hat sich in der Corona-Krise gezeigt, dass dafür ein persönliches Treffen einfach unschlagbar ist. Denn hier geht es um Eindrücke, die über digitale Kanäle verloren gehen.

Spontane Begegnungen: Wie sie während Kongressen und Veranstaltungen mit vielen Gästen entstehen, sind digital nur sehr schwer realisieren. Die Konzepte und auch die technischen Lösungen dafür müssen noch weiterentwickelt werden. Persönliche spontane Begegnungen waren und sind der Grund, warum es auch künftig Veranstaltungen mit physisch anwesenden Gästen in der politischen Kommunikation geben wird.

 

Das sind nur einige Beispiele für Formate, die in der politischen Kommunikation zum Einsatz kommen können.

Unsere interaktive Checkliste

Aus unserem Beratungsalltag ist die folgende Checkliste entstanden. Sie hilft Ihnen von Fall zu Fall zu entscheiden, wann eher ein digitales oder wann ein analoges Format eingesetzt werden sollte.

Ihr Ergebnis

Je nachdem welcher der folgenden Werte größer ist, sollten Sie sich eher für ein digitales oder ein analoges Format entscheiden.

digital:

analog:

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