Sieht so Verantwortung aus?

Seit November 2009 hat der SPIEGEL das Thema Euro und die damit verbundene Krise sage und schreibe 13 Mal auf dem Titel gehabt. Der Euro, eine berühmte „Persönlichkeit“ möchte man meinen. Das haben nicht einmal FJS oder KTG geschafft. Sicherlich, eine kritische Berichterstattung ist das A&O in einer Demokratie. Dennoch muss erlaubt sein zu hinterfragen, inwieweit auch die Medien – insbesondere, wenn es sich um sogenannte Leitmedien handelt – eine Mitverantwortung an der politischen und ökonomischen Stimmung tragen. Die SPIEGEL-Titelgeschichten suggerieren, dass sich das Blatt eher mit der Euro-Krise selbst profilieren will anstatt dazu beizutragen, dass das Vertrauen in die Euro-Währung gestärkt wird. Denn was ist die Währung anderes als in ihr gesetztes Vertrauen?!

Geboren 1971 in Braunschweig und aufgewachsen im Landkreis Peine - dort Abitur 1993 (keine zwei "Ehrenrunden", sondern zwischendurch eine Ausbildung bei der Stadt Braunschweig) - zog es mich zum Studium nach Eichstätt und Washington D.C. Nach Beendigung des Studiums der Politikwissenschaften und Geschichte 1998, begann ich meine berufliche Laufbahn als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag. Dort beschäftigte ich mich u.a. mit der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Danach folgte eine mehrjährige Station als Projektmanager Internationales und politische Kontakte bei Partner für Berlin, Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH (heute Berlin Partner). Nach mehreren kurzen und längeren Stationen in der politischen Beratung kam ich 2008 als Partner zu elfnullelf. Seit August 2013 führe ich die Beratungsgesellschaft für Strategie und politische Kommunikation mbH als alleiniger Geschäftsführender Gesellschafter.