Sieht so Verantwortung aus?

Seit November 2009 hat der SPIEGEL das Thema Euro und die damit verbundene Krise sage und schreibe 13 Mal auf dem Titel gehabt. Der Euro, eine berühmte „Persönlichkeit“ möchte man meinen. Das haben nicht einmal FJS oder KTG geschafft. Sicherlich, eine kritische Berichterstattung ist das A&O in einer Demokratie. Dennoch muss erlaubt sein zu hinterfragen, inwieweit auch die Medien – insbesondere, wenn es sich um sogenannte Leitmedien handelt – eine Mitverantwortung an der politischen und ökonomischen Stimmung tragen. Die SPIEGEL-Titelgeschichten suggerieren, dass sich das Blatt eher mit der Euro-Krise selbst profilieren will anstatt dazu beizutragen, dass das Vertrauen in die Euro-Währung gestärkt wird. Denn was ist die Währung anderes als in ihr gesetztes Vertrauen?!