Nunc est Bibendum!

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Eine durchaus interessante Diskussion beim parlamentarischen Abend von Michelin heute in der österreichischen Botschaft. Das Unternehmen diskutierte mit Experten zu Themen wie Verkehrssicherheit und Nachhaltigkeit. Vom alten Slogan „Jetzt lasset uns trinken“ ist man aber zwischenzeitlich abgekommen. Es heißt nur noch „wir bringen Sie weiter!“ Ein paar beeindruckende Zahlen hatte man im Säckel:
Hinsichtlich der Verkehrssicherheit war zu lernen, dass sich die Zahl der Straßenverkehrstoten pro Jahr in Deutschland gedrittelt hat im Vergleich zum „Spitzenjahr“ 1970 (19.300 Verkehrsopfer) bei nur einem Drittel so vielen Fahrzeugen (17 Mio. zu 54 Mio. heute). Was ist bei den Kontaktelementen zur Straße alles zu beachten? Der Rollwiderstand ist neben der Sicherheit das große Thema. Hier wird der Spritverbrauch beeinflusst und damit der CO2-Ausstoß. Bis 2030, so das ehrgeizige Ziel von Michelin, will man die Effizienz der Reifen nochmals um 50% verbessern – Qualität/Sicherheit und Nachhaltigkeit, also Laufleistung und Energieeinsparung. Hehre Ziele!

Dass sich die technischen Anforderungen immer mal wieder in die Quere kommen, zeigt das Thema Elektromobilität: Reine E-Autos haben eine starke Beschleunigung. Hier werden die Reifen extrem beansprucht. Gleichzeitig braucht man schmale, fast „zierliche“ Reifen um möglichst wenig Energie insgesamt beim Fahren zu verbrauchen.

Die Mobilitätsentwicklung ist noch lange nicht abgeschlossen. Bis 2050, so Prognosen, vervielfachen sich Personen und Gütertransporte. Darauf muss reagiert werden: Infrastruktur, Sicherheit, Vernetzung, Materialien. Vielfache Herausforderungen, die nicht nur die Räder/Reifen betreffen. Aber sie sind und bleiben oftmals der einzige Kontakt zur Straße.

Geboren 1971 in Braunschweig und aufgewachsen im Landkreis Peine – dort Abitur 1993 (keine zwei „Ehrenrunden“, sondern zwischendurch eine Ausbildung bei der Stadt Braunschweig) – zog es mich zum Studium nach Eichstätt und Washington D.C. Nach Beendigung des Studiums der Politikwissenschaften und Geschichte 1998, begann ich meine berufliche Laufbahn als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag. Dort beschäftigte ich mich u.a. mit der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Danach folgte eine mehrjährige Station als Projektmanager Internationales und politische Kontakte bei Partner für Berlin, Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH (heute Berlin Partner). Nach mehreren kurzen und längeren Stationen in der politischen Beratung kam ich 2008 als Partner zu elfnullelf. Seit August 2013 führe ich die Beratungsgesellschaft für Strategie und politische Kommunikation mbH als alleiniger Geschäftsführender Gesellschafter.