Druck beim 3D-Druck

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Die 3D-Drucktechnologie ist derzeit in aller Munde. Was kann diese Technologie leisten? Was ist neu? Wo sind Fallstricke? Wie sollte Politik auf diese neuen Entwicklungen reagieren, um nicht gute Initiativen nicht gleich wieder im Keim zu ersticken? Das sind nur wenige Fragestellungen, denen der Verband 3DDruck nachgeht. Antworten werden in politische Kommunikation übersetzt. Es kann beginnen mit dem Recht am eigenen 3D-Datendrucksatz. Das Recht am eigenen Bild kennt jeder und es ist verbrieft – nicht die persönlichen 3D-Daten. Für die Industrie kommen ganz neue und vor allem andere Herausforderungen.

Ein Logistikunternehmen wie die Deutsche Bahn z.B. transportiert vielleicht irgendwann keine Güter mehr, sondern nur noch die Grundstoffe, die für den 3D-Druck erforderlich sind: Metall-Pulver und Filamente. Ähnliches gilt für ein Unternehmen wie DHL. Dort werden u.U. nur noch Druckerfarmen und keine Flugzeuge oder Landtransportmittel mehr benutzt.

Der 3D-Druck kann auf individuelle Anforderungen reagieren. Wo Massenware von der Stange und damit Uniformität nicht gefragt ist, kommt die 3D-Drucktechnologie zum Einsatz. Ein Beispiel: Die Schuh- und Sportindustrie. Den Gedanken kann man noch etwas weiterspinnen: Irgendwann wächst das Leder, das den Schuh umgibt eigenständig auf einem Gerüst aus Mikroorganismen heran. Das bringt die Technologie dicht an die Medizintechnik. Zähne, Prothesen und Knochenstützen, die sich nach Heilung eines Bruchs selbst im Körper zersetzen sind mittlerweile Standardanwendungen im 3D-Druckbereich.

Wie stellt man zudem sicher, dass sensible und hochwertige Bauteile nicht beliebig und vor allem in minderen Qualitäten nachproduziert werden? Hier müssen verlässliche Lizenzverfahren zum Tragen kommen. Die Block-Chain-Technologie bietet an dieser Stelle Möglichkeiten des Einsatzes.

Häuser – oder zumindest Teile davon – werden im 3D-Druckverfahren hergestellt. Bereits vor zwei Jahren wurde in China eine erdbebensichere Villa auf diese Weise hergestellt. Die Firma Contour-Crafting will den Hausdruck ab nächstes Jahr anbieten.

 

Geboren 1971 in Braunschweig und aufgewachsen im Landkreis Peine – dort Abitur 1993 (keine zwei „Ehrenrunden“, sondern zwischendurch eine Ausbildung bei der Stadt Braunschweig) – zog es mich zum Studium nach Eichstätt und Washington D.C. Nach Beendigung des Studiums der Politikwissenschaften und Geschichte 1998, begann ich meine berufliche Laufbahn als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag. Dort beschäftigte ich mich u.a. mit der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Danach folgte eine mehrjährige Station als Projektmanager Internationales und politische Kontakte bei Partner für Berlin, Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH (heute Berlin Partner). Nach mehreren kurzen und längeren Stationen in der politischen Beratung kam ich 2008 als Partner zu elfnullelf. Seit August 2013 führe ich die Beratungsgesellschaft für Strategie und politische Kommunikation mbH als alleiniger Geschäftsführender Gesellschafter.