Der Gesundheitsmarkt: Komplexität ohne Ende

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Der deutsche Gesundheitsmarkt ist rund 360 Mrd. Euro schwer – und er wächst weiter. Ein Sechstel etwa, also annähernd 60 Mrd. € entfällt auf Medikamente (2016 lt. Statistischem Bundesamt 55 Mrd. €). 2017 wurde sogar die 1 Mrd. €-Ausgabengrenze pro Tag geknackt. Die Regulierungsdichte in allen Bereichen der medizinischen und therapeutischen Versorgung macht das Politikfeld Gesundheit zum mit Abstand komplexesten System in Deutschland.

Schier Unendlich viele Spieler sind hier unterwegs: Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser, Apotheker als klassische Leistungserbringer. Die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen auf der Leistungsträgerseite. Alle sind neben ihren Einzelaktivitäten in Institutionen, Kammern und Verbänden aktiv: Kassenärztliche Vereinigungen, Ärzte- u. Zahnärztekammern, Fachverbände, Trägerorganisationen der Krankenhäuser, Apothekerkammern und -verbände, Stiftungen u.v.m.  Die Krone setzt dem Ganzen der sogenannte „Kleine Gesetzgeber“ in Gestalt des Gemeinsamen Bundesausschusses auf, der die genannten Spieler in Selbstverwaltung größtenteils organisiert.

Bei all den genannten Entitäten ist der Patient, um den es ja im Grunde gehen soll bei der Gesundheit, noch nicht mal aufgetaucht. Er wird als Verbraucher geschützt, Patienten organisieren sich und artikulieren ihre Ansprüche und Rechte. Das schon komplexe System wird also noch einmal komplexer.

Gesundheit findet am Markt statt – Der Pharmamarkt ist ein großer Teil davon

Was bis hierher noch gar keine Erwähnung fand, sind Sie als Unternehmen, das Produkte und Dienstleistungen bereithält für den großen Markt der Gesundheit: Medikamente, Medizinprodukte, Hilfsmittel und zunehmend digitale Produkte, die bis in den therapeutischen Bereich hineinreichen, aber in erster Linie die Gesundheit der Menschen effizienter organisieren sollen.

Ohne diese „Zutaten“ wären jedoch Therapieansätze und Verschreibungen durch Heilberufler nicht möglich. Da es um das höchste Gut des Menschen – die Gesundheit – geht, unterliegen alle Aktivitäten rund um den Patienten und dessen Gesundheit bzw. Krankheit strengen gesetzlichen Auflagen. Das macht die bereits angesprochene Regulierungsdichte so ungemein groß. Hier Veränderungen herbeizuführen, bedeutet ein komplexes Konstrukt beeinflussen zu wollen; und zu müssen!

elfnullelf hilft Kunden aus dem Gesundheits- und Pharmamarkt sich hier zu orientieren und die richtigen Wege zur Beeinflussung von Gesetzgebung zu finden. Das wird zum einen mit unserem generellen Beratungsportfolio abgedeckt und zum anderen mit gezielten Wenn-Dann-Analysemodellen, die Ihrem Ansprechpartner nicht nur ein Problem vor Augen halten, sondern auch ein Lösungsansatz mitliefern. Sie möchten wissen, wie das geht? Sprechen Sie uns an!

Geboren 1971 in Braunschweig und aufgewachsen im Landkreis Peine – dort Abitur 1993 (keine zwei „Ehrenrunden“, sondern zwischendurch eine Ausbildung bei der Stadt Braunschweig) – zog es mich zum Studium nach Eichstätt und Washington D.C. Nach Beendigung des Studiums der Politikwissenschaften und Geschichte 1998, begann ich meine berufliche Laufbahn als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag. Dort beschäftigte ich mich u.a. mit der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Danach folgte eine mehrjährige Station als Projektmanager Internationales und politische Kontakte bei Partner für Berlin, Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH (heute Berlin Partner). Nach mehreren kurzen und längeren Stationen in der politischen Beratung kam ich 2008 als Partner zu elfnullelf. Von August 2013 bis April 2018 habe ich die Beratungsgesellschaft für Strategie und politische Kommunikation mbH als alleiniger Geschäftsführender Gesellschafter geführt. Seit Mai 2018 ist Fabian Haun gleichberechtigter Partner.