Das gefährliche Internet

Interessant, was der britisch-amerikanische Unternehmer und Internet-Kritiker Andrew Keen da im Interview mit dem Bilanz-Magazin so über das Internet sagt. Sein Buch „Das digitale Debakel“ wurde bereits Anfang des Jahres u.a. bei SpOn besprochen bzw. Keen hat auch dort im Interview seine Sicht der Dinge präsentiert.

„Das Internet herhöht die Chance, dass wir uns in eine sensationsgierige Gesellschaft verwandeln, in der wenige Menschen den Informationsfluss kontrollieren, eine kleine Elite von digitalen Meinungsmachern mit ihrem Plattformen. Natürlich gibt es einiges, was besser ist – man kann ein weltweites Publikum erreichen und manchmal kann ein Amateurvideo viel aufdecken. Aber im Großen und Ganzen wird unsere Demokratie dadurch nicht bereichert oder ausgebaut.“

Weiter unten im Interview wird er noch etwas konkreter: „… Eine bessere Welt durchs Internet? Noch nicht! Aber die industrielle Revolution hatte uns ja auch erst einmal Kinderarbeit, Umweltverschmutzung und Ausbeutung beschert – und es hat ein paar Generationen gedauert, bis die Industrialisierung den Menschen eine Verbesserung ihres Lebens ermöglicht hat. Und genauso wird es ein, zwei Generationen dauern, bis diese Techniken eine bessere Welt schaffen werden.“

 

Geboren 1971 in Braunschweig und aufgewachsen im Landkreis Peine - dort Abitur 1993 (keine zwei "Ehrenrunden", sondern zwischendurch eine Ausbildung bei der Stadt Braunschweig) - zog es mich zum Studium nach Eichstätt und Washington D.C. Nach Beendigung des Studiums der Politikwissenschaften und Geschichte 1998, begann ich meine berufliche Laufbahn als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag. Dort beschäftigte ich mich u.a. mit der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Danach folgte eine mehrjährige Station als Projektmanager Internationales und politische Kontakte bei Partner für Berlin, Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing mbH (heute Berlin Partner). Nach mehreren kurzen und längeren Stationen in der politischen Beratung kam ich 2008 als Partner zu elfnullelf. Seit August 2013 führe ich die Beratungsgesellschaft für Strategie und politische Kommunikation mbH als alleiniger Geschäftsführender Gesellschafter.