Das gefährliche Internet

Interessant, was der britisch-amerikanische Unternehmer und Internet-Kritiker Andrew Keen da im Interview mit dem Bilanz-Magazin so über das Internet sagt. Sein Buch „Das digitale Debakel“ wurde bereits Anfang des Jahres u.a. bei SpOn besprochen bzw. Keen hat auch dort im Interview seine Sicht der Dinge präsentiert.

„Das Internet herhöht die Chance, dass wir uns in eine sensationsgierige Gesellschaft verwandeln, in der wenige Menschen den Informationsfluss kontrollieren, eine kleine Elite von digitalen Meinungsmachern mit ihrem Plattformen. Natürlich gibt es einiges, was besser ist – man kann ein weltweites Publikum erreichen und manchmal kann ein Amateurvideo viel aufdecken. Aber im Großen und Ganzen wird unsere Demokratie dadurch nicht bereichert oder ausgebaut.“

Weiter unten im Interview wird er noch etwas konkreter: „… Eine bessere Welt durchs Internet? Noch nicht! Aber die industrielle Revolution hatte uns ja auch erst einmal Kinderarbeit, Umweltverschmutzung und Ausbeutung beschert – und es hat ein paar Generationen gedauert, bis die Industrialisierung den Menschen eine Verbesserung ihres Lebens ermöglicht hat. Und genauso wird es ein, zwei Generationen dauern, bis diese Techniken eine bessere Welt schaffen werden.“

 

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