Digitaler Tag der offenen Tür am 5. Mai 2021

Digitaler Tag der offenen Tür von elfnullelf

am 5. Mai 2021 von 17:00 - 18:30 Uhr

In vier virtuellen Räumen präsentieren wir Ihnen bei unserem digitalen Tag der offenen Tür Neuheiten und Praxisbeispiele aus der politischen Kommunikation für Unternehmen und Verbände.

Sie können zwischen den Räumen wechseln und uns dort auch Fragen stellen.

Programm:

  • Begrüßung (in der Area Begrüßung/Main Stage)
    • inkl. Erklärung des Ablaufs und des Tools „Wonder“
  • Präsentation + Diskussion parallel in folgenden Themen-Areas. (Das Programm in jeder Themen-Area dauert ca. 10-15 Minuten. Sie können jede Themen-Area nacheinander besuchen oder zwischen den Areas wechseln)
    • Video-Studio – Einsatzmöglichkeiten + Techniken für die politische Kommunikation (Referenten: Fabian Haun & Paul Henn)
    • Social Media – Politische Kommunikation in sozialen Netzwerken (Referentin: Johanna Weirauch)
    • Positionierung + Stakeholder-Management – Wie man sein politisches Thema optimal platziert und Stakeholder nachhaltig einbindet (Referent: Udo Sonnenberg)
    • Websites, Data Analytics, Tools – Webseiten, Daten und digitale Tools für die Public Affairs nutzen (Referent: Marian Blok)
  • Networking & Abschluss in der Networking-Area   

Melden Sie sich kostenfrei an!

Anmeldung

Sie erhalten in den nächsten Tagen einen Zugangslink.

Es präsentieren und beantworten Ihre Fragen:

Fabian Haun, M.A.

Geschäftsführender Gesellschafter

Udo Sonnenberg, M.A

Geschäftsführender Gesellschafter

Paul Henn, M. Sc.

Public Affairs Consultant

Johanna Weirauch, B.A.

Public Affairs Consultant

Marian Blok, M.A.

Public Affairs Consultant

Wir von elfnullelf wollen in der Public Affairs-Beratung innovative Wege gehen. Für unsere Kunden entwickeln wir fortlaufend neue digitale Lösungen und Formate für eine erfolgreiche politische Kommunikation und Interessenvertretung. Inhaltlich sind wir spezialisiert auf die Themen: Digitale Transformation, IT-Sicherheit und Datenschutz, Gesundheits- und Pharmapolitik sowie Hygienethemen, Innovatives Planen und Bauen inkl. BIM-Prozesse, Mobilitäts- und Energiewende sowie nachhaltige Konsumgüter. Seit rund 10 Jahren beraten wir Unternehmen, Verbände und öffentliche Einrichtungen.


Das elfnullelf Video-Studio für politische Kommunikation

Neues elfnullelf Video-Studio für politische Kommunikation

Nun ist es vollständig eingerichtet, unser elfnullelf Video-Studio für politische Kommunikation mitten in Berlin mit Blick auf den S-Bahnhof Friedrichstraße.

Mit professioneller Video, Ton- und Streaming-Technik sowie konzeptioneller und inhaltlicher Beratung unterstützen wir damit unsere Kunden ihre Botschaften erfolgreich zu transportieren. Das Studio lässt sich für die verschiedensten Formate/Szenarien z.B. Newsroom, Pressekonferenz, Meeting, Talk Panel, Roundtable oder Lounge ganz einfach anpassen.

Mehr zu den Formaten, Möglichkeiten und warum Sie sich für das elfnullelf Video-Studio entscheiden sollten, erfahren Sie hier:

Zum elfnullelf Video-Studio

elfnullelf #vernetzt zum Thema IT-Sicherheitsgesetz 2.0

elfnullelf #vernetzt zum Thema IT-Sicherheitsgesetz 2.0

Fachkolleg*innen aus Politik, Verbänden und Unternehmen in digitalen Eins-zu-Eins-Gesprächen zu einem Thema miteinander zu vernetzen, darum geht es in unserem neuen Format elfnullelf #vernetzt.

Das Format

15 ausgewählte Teilnehmende konnten sich bei der Premiere am 15.01.2021 von 16 bis kurz nach 17 Uhr in drei Networking-Runden rund um das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 austauschen und neue Kontakte knüpfen. Möglichst so, als wären sie einander an einem Stehtisch bei einer Präsenzveranstaltung vorgestellt worden.

Den Auftakt machte Dr. Dennis-Kenji Kipker, wissenschaftlicher Geschäftsführer am Institut für Informations-, Gesundheits- und Medizinrecht an der Universität Bremen und Visiting Professor an der Riga Graduate School of Law, Lettland mit einem Impuls zum aktuellen Stand und Ausblick zum Gesetzentwurf.

Themen und Ergebnisse

In den anschließenden Eins-zu-Eins-Gesprächen wurden die verschiedensten Themen vom geplanten IT-Sicherheitskennzeichen bis hin zu aktuellen Herausforderungen für den Mittelstand und KMU erörtert. Zu folgenden Fragen in der Abschlussrunde waren sich die Teilnehmenden ziemlich einig:

Wie wird das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 die Cybersicherheitslage verändern?

Verbessern

Keine Änderung

Verschlechtern

Kommt das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 noch diese Legislaturperiode?

Ja

Nein

Weiß nicht

Sollte das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 noch verändert werden?

Ja

Nein

Künftige Termine

Für das Format haben wir sehr viel positives Feedback bekommen. Deshalb werden wir elfnullelf #vernetzt künftig regelmäßig zu unseren Themenfeldern mit ausgewählten Teilnehmenden veranstalten.

Sie sind in einem unserer Themenfelder tätig und möchten in unsere Einladungsliste für künftige Termine aufgenommen werden? Dann melden Sie sich hier an:


Grundlagen der Lobbyarbeit - Online-Kurs

Sie möchten Wissen in praktischer politischer Kommunikation aufbauen oder bestehende Kenntnisse vertiefen?

Dafür haben wir unseren Online-Crashkurs Lobbyarbeit entwickelt. Er besteht aus zwei Blöcken, die Sie unabhängig voneinander buchen können. Dauer: jeweils 2,5 Stunden. Jeder Block wird zu unterschiedlichen Terminen und Uhrzeiten angeboten. Zwei Kollegen aus unserem Beraterteam sind live per Video zugeschaltet und begleiten Sie durch den Kurs. Vortrag, Präsentation, Frage-Antwort-Runden und Praxisübungen wechseln sich in jedem Block ab.

Zum Schutz Ihrer Privatsphäre und für eine vertrauliche Lernumgebung sehen nur die Referenten die Namen der Teilnehmer und ihre Eingaben im Chat. Sie sind deshalb im Crashkurs weder zu sehen noch zu hören.

Zum Netzwerken haben Sie nach dem offiziellen Crashkurs-Teil optional die Möglichkeit andere Teilnehmer in einer gesonderten Videokonferenz kennen zulernen.

Hier finden Sie alle Informationen und die nächsten Termine für Einzelpersonen und Gruppen


Checkliste: Wann digitale und wann analoge Formate der politischen Kommunikation nutzen?

Coronabedingt kommen in der politischen Kommunikation verstärkt digitale Formate zum Einsatz. Formate von denen lange gesagt wurde, dass sie sich dafür nicht eigenen.

Wann eher digital?

Diese digitalen Formate haben in den letzten Monaten bewiesen, dass sie über Corona hinaus gewisse Vorteile bieten. Es kommt auf den Zweck an, der mit dem Format erreicht werden soll und auf die Rahmenbedingungen.

Online-/Hybrid-Events: Es begann mit reinen Videokonferenzen, WebTalks und Webinaren, in denen alle Teilnehmer per Webcam oder auch nur über einen Chat miteinander interagieren. Solche Formate lassen sich schnell und einfach organisieren. Jeder kann auch unter den schärfsten Corona-Bedingungen von fast überall teilnehmen.  Eine stabile Internetverbindung und ein Computer, Tablet oder Smartphone reichen dafür in den meisten Fällen aus. Präsentationen, Videos bis hin zu interaktiven digitalen Inhalten lassen sich direkt einbinden. Das sind viele Vorteile gegenüber rein analogen Veranstaltungen. Der aktuelle Trend geht in Richtung Hybrid-Events. Ein gewisser Teil der Protagonisten und Teilnehmer befindet sich bei diesem Format am Veranstaltungsort mit entsprechender Video-Technik. Weitere Referenten werden live per Video zugeschaltet und Gäste können online teilnehmen.

Digitale Stakeholder-Gespräche: Gespräche mit Fachpolitikern, Vertretern aus Ministerien und anderen Organisationen lassen sich sehr gut per Videokonferenz führen. Vor allem, wenn das Anliegen und die Agenda im Vorfeld abgestimmt wurden und der Kontakt bereits besteht. Bei Gesprächen mit Bundestagsabgeordneten kommt als Vorteil hinzu, dass digitale Gespräche auch in den Nicht-Sitzungswochen möglich sind, in denen sich die Abgeordneten in ihren Wahlkreisen befinden. Das sorgt für deutlich mehr Flexibilität bei der Terminfindung.

 

Wann eher analog?

Durch Corona und den fast ausschließlichen Einsatz von digitalen Formaten wurde aber auch deutlich, in welchen Fällen die persönliche Begegnung am wichtigsten sind und wofür analoge Formate besser geeignet sind.

Erst- und Kennenlerngespräche: Wenn es darum geht sich kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen, hat sich in der Corona-Krise gezeigt, dass dafür ein persönliches Treffen einfach unschlagbar ist. Denn hier geht es um Eindrücke, die über digitale Kanäle verloren gehen.

Spontane Begegnungen: Wie sie während Kongressen und Veranstaltungen mit vielen Gästen entstehen, sind digital nur sehr schwer realisieren. Die Konzepte und auch die technischen Lösungen dafür müssen noch weiterentwickelt werden. Persönliche spontane Begegnungen waren und sind der Grund, warum es auch künftig Veranstaltungen mit physisch anwesenden Gästen in der politischen Kommunikation geben wird.

 

Das sind nur einige Beispiele für Formate, die in der politischen Kommunikation zum Einsatz kommen können.

Unsere interaktive Checkliste

Aus unserem Beratungsalltag ist die folgende Checkliste entstanden. Sie hilft Ihnen von Fall zu Fall zu entscheiden, wann eher ein digitales oder wann ein analoges Format eingesetzt werden sollte.

Ihr Ergebnis

Je nachdem welcher der folgenden Werte größer ist, sollten Sie sich eher für ein digitales oder ein analoges Format entscheiden.

digital:

analog:

Sie haben Fragen zu Ihrem Ergebnis oder möchten wissen, welches Format zu Ihren Anforderungen am besten passt?

Wir beraten Sie gerne. Tragen Sie dazu einfach Ihre Kontaktdaten in die folgenden Felder ein. Wir melden uns umgehend bei Ihnen.

Oder lassen Sie sich Ihr Ergebnis einfach per E-Mail zusenden.


elfnullelf engagiert sich in der Allianz für Cyber-Sicherheit

Berlin – 28.01.2020 Die Public Affairs-Beratung elfnullelf ist seit kurzem Teil der Allianz für Cyber-Sicherheit des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik.

„Als Teilnehmer wollen wir unsere Expertise und auch die Perspektive unserer Mandanten in die Allianz einbringen. Zudem interessiert es uns sehr, wie andere Teilnehmer aktuelle Herausforderungen bewerten“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Fabian Haun, der bei elfnullelf den IT-Bereich verantwortet.

elfnullelf berät eine Reihe von deutschen Mittelständlern aus der IT-Branche und unterstützt sie bei der Kommunikation mit Politik und Behörden. IT-Sicherheitsthemen stehen dabei im Mittelpunkt. Das Beratungsunternehmen beobachtet und analysiert seit Jahren Entwicklungen und politische Vorhaben im Bereich IT-Sicherheit und organisiert Gespräche und Veranstaltungen mit politischen Entscheidern.

Lesen Sie mehr über die Beratungsdienstleistungen von elfnullelf unter: https://elfnullelf.de/wp-content/uploads/2016/01/elfnullelf_Beratungsangebote.pdf

„Für unsere Mandanten ist Cybersicherheit ein wichtiges Thema. Lange bevor das Allianz Risk Barometer 2020 Cybervorfälle als das wichtigste Geschäftsrisiko für Unternehmen eingestuft hat. Zu einer bestmöglichen Beratung gehört für uns, dass wir in den entscheidenden Netzwerken aktiv vertreten sind. Unsere Mandanten profitieren dadurch doppelt. Zum einen, indem wir sie gebündelt mit relevanten Informationen versorgen. Zum anderen, indem wir ihr Sprachrohr sind. Beim Thema Cybersicherheit sind das vor allem die Erfahrungskreise und Veranstaltungen der Allianz für Cybersicherheit. Wir freuen uns deshalb sehr über die Aufnahme“, sagt Fabian Haun abschließend.


Ein Tag bei elfnullelf von Fabian Haun

Aus unserem Arbeitsalltag…

Wie sieht unser Arbeitsalltag aus? Bei elfnullelf ist kein Tag wie der andere – jedes Projekt benötigt jeden Tag auf’s Neue seine ganz eigene Aufmerksamkeit und stellt uns oftmals spontan vor neue und tagesaktuelle Herausforderungen. Wie vielseitig unsere Arbeit als Public Affairs Berater ist, zeigt unser Beraterteam in dieser Beitragsserie. Nach den Beiträgen von Udo Sonnenberg und Sophie Kollmar geht es weiter mit einem Tag bei elfnullelf von Fabian Haun.

Fabian Haun, M.A

Geschäftsführender Gesellschafter

Fabian Haun

Noch zu Hause überfliege ich am Laptop die neusten Meldungen, um bei den politischen Themen, die für unsere Kunden relevant sind, stets informiert zu sein. In unserem Social Media Monitoring System werde ich schließlich fündig: Ein Tweet von einem entscheidenden Akteur zu einem Digital-Thema, das für einen unserer Kunden besonders wichtig ist. Da wir den Kunden bei seiner politischen Kommunikation in den sozialen Netzwerken beraten, überlege ich mir, wie er auf diesen Tweet am besten reagieren könnte und schicke meinen Vorschlag an den Kunden.

7:30 Uhr

Mein E-Mail-Postfach füllt sich langsam. Doch dafür ist jetzt keine Zeit. Ich muss los zum Flughafen. Heute geht es nach Stuttgart. Einer unserer Kunden aus der IT-Branche ist dort mit einem Stand auf einer Konferenz vertreten. Um diesen Tag für unseren Kunden bestens zu nutzen, haben wir einen Termin mit einem Landtagsabgeordneten und einem Ministeriumsvertreter am Stand des Kunden vereinbart.

8:45 Uhr

Ich treffe pünktlich auf der Konferenz am Stand unseres Kunden ein. Die wichtigsten Punkte für die Gespräche mit dem Abgeordneten und dem Ministeriumsvertreter habe ich schon im Vorfeld mit dem Kunden abgestimmt. Wir sind also bestens vorbereitet. Dementsprechend gut verläuft das Gespräch mit dem Abgeordneten. Dieser merkt schnell, dass mein Kunde sehr gut informiert ist und mit seiner Expertise etwas zu dem digitalpolitischen Vorhaben beitragen kann. Wir vereinbaren einen Folgetermin, bei dem es darum gehen soll, wie die Vorschläge unseres Kunden konkret umgesetzt werden können.

11:00 Uhr

Ich nutze die Zeit vor dem nächsten Gespräch, um meine E-Mails zu bearbeiten. Neben vielen Mails aus laufenden Projekten, die ich schnell beantworten kann, hat mir meine Mitarbeiterin den Entwurf für ein politisches Briefing geschickt, das an einen Kunden gehen soll. Ich schaue es genau durch und gebe ihr Feedback, was ich noch ergänzen bzw. anpassen würde. Dann klingelt das Telefon. Ein anderer Kunde ist dran. Er hat Fragen zu einem aktuellen Gesetzentwurf. Ich sage ihm, was ich aus dem Stegreif dazu weiß und verspreche, ihm noch mehr Informationen schriftlich zu übermitteln.

13:30 Uhr

Der Vertreter aus dem Ministerium ist eingetroffen. Trotz bestmöglicher Vorbereitung verläuft der Termin nicht ganz so optimal wie erhofft. Der Ministeriumsvertreter sieht die Vorschläge des Kunden eher kritisch. Zudem möchte er sich zunächst mit anderen Abteilungen abstimmen. Wir vereinbaren schließlich, dass wir dann erneut telefonieren und das weitere Vorgehen besprechen.

15:10 Uhr

Ich habe noch etwas Zeit, bis mein Flieger zurück nach Berlin geht. Am Flughafen nutze ich die verbleibenden Minuten, um mich mit den Referenten für einen WebTalk im Bereich Trinkwasserhygiene abzustimmen. Das Thema und wie dieses Online-Format ablaufen wird, habe ich den Betreffenden schon vorab geschickt. Am Telefon geht es nun darum, offene Fragen und Details zu klären.

17:00 Uhr

Abflug. Den Flug verbringe ich mit der Nachbereitung der heutigen Gespräche. Ich halte die Ergebnisse, meine Einschätzung und die daraus folgenden Aufgaben für unser Berater-Team in einem kurzen Bericht fest.

18:20 Uhr

Planmäßig in Berlin gelandet, geht es zur letzten Station des heutigen Tages. Die Veranstaltung, die ich besuchen werde, hat bereits begonnen. Ich stoße leicht verspätet, aber gerade noch rechtzeitig für den Networking-Teil dazu. Gerade im schnelllebigen Digitalbereich ist der regelmäßige Austausch mit Kollegen aus dem Bundestag, Ministerien, Verbänden und Unternehmen besonders wichtig, um bei politischen Entwicklungen immer am Ball zu sein.

19:30 Uhr


Social Media in der politischen Kommunikation

Social Media in der politischen Kommunikation

Die sozialen Netzwerke sind aus der politischen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • Wie funktioniert Social Media in der politischen Kommunikation?
  • Welche sozialen Netzwerke eignen sich für politische Kommunikation?
  • Storytelling: Wie Sie passende Inhalte je nach Netzwerk generieren

Wofür werden soziale Netzwerke in der politischen Kommunikation genutzt?

Oder anders gefragt: Was ist mit politischer Kommunikation in sozialen Netzwerken überhaupt gemeint? Grundsätzlich alle Äußerungen von Ihnen zu Themen, die auch für Personen außerhalb Ihres Unternehmens, Institution etc. relevant sind, mit denen sich politische Akteure bereits beschäftigen oder beschäftigen sollten und wofür eine politische Lösung erforderlich ist.

Im Unterschied dazu gehören Beiträge, in denen Sie Ihre Podukte, Dienstleistungen oder Ihre Arbeit präsentieren sowie Meldungen zu Veränderungen und Ereignissen in Ihrem Unternehmen nicht dazu.

Bsp.: Politische Kommunikation

Sie weisen in einem Beitrag daraufhin, dass an Ihrem Standort kein schnelles Internet verfügbar ist und dies für Sie, Ihre Kunden und andere Unternehmen vor Ort ein gravierendes Problem ist. Zudem fordern Sie Politiker auf, sich darum zu kümmern.

Bsp.: keine politische Kommunikation

Ein neuer Kollege fängt in Ihrem Unternehmen/ Organisation an. Sie stellen ihn vor und was Sie als Unternehmen/Institution genau machen.

Politische Kommunikation in sozialen Netzwerken hat zusammengefasst drei grundlegende Funktionen:

  • Monitoring: Sie beobachten, wer sich wie zu den für Sie relevanten Themen äußert, ob Ihr Thema und die für Sie relevanten Aspekte überhaupt zur Sprache kommen.
  • Stakeholder Engagement: Sie identifizieren die für Sie besonders relevanten Akteure (Accounts). Sie versuchen diese mit Ihren Beiträgen auf sich aufmerksam zu machen und sie als Unterstützer für Ihr Anliegen zu gewinnen.
  • Beeinflussung der öffentlichen Meinung: Ihre Beiträge in sozialen Netzwerken sind in der Regel öffentlich, sprich von allen Nutzern des Netzwerks einsehbar (ausgenommen in geschlossenen Gruppen oder Direktnachrichten). Die Algorithmen der Netzwerke sorgen dafür, dass nach bestimmten Kriterien, wie Geografie, Sprache, Nutzerverhalten usw. Ihre Beiträge den Nutzern angezeigt werden, die sich am meisten dafür interessieren könnten. Sie können mit Ihren Beiträgen also die Meinung der für Sie relevanten Teilöffentlichkeit in sozialen Netzwerken beeinflussen.

Beispiel:

Ihr Unternehmen bietet IT-Sicherheitslösungen an. Sie beobachten in den sozialen Netzwerken welche politischen Akteure (Parteien, Ministerien, Behörden, Abgeordnete, Verbände usw.) sich zu den für Sie relevanten Themen, wie dem geplanten IT-Sicherheitsgesetz 2.0 oder zu Produkthaftung und Produktzertifizierung äußern. Dabei identifizieren Sie die Akteure, die für Ihr Anliegen, ein verpflichtendes staatliches Gütesiegel für IT-Sicherheitslösungen made in Germany entscheidend sind. Sie verfassen immer wieder Beiträge, in denen Sie argumentieren, warum ein solches Gütesiegel sinnvoll wäre. In Ihren Beiträgen markieren Sie für Sie relevante Akteure, sprechen sie direkt an und Sie antworten/kommentieren Beiträge dieser Accounts. Dadurch werden diese Akteure auf Sie aufmerksam und drücken bestenfalls durch ein „Like“, teilen oder Kommentar aus, dass sie Ihr Anliegen zu einem bestimmten Grad oder gar vollständig unterstützen. Gleichzeitig werden auch andere Nutzer (Ihre Kunden, potentielle Kunden, Mitbewerber etc. = die für Sie relevante Teilöffentlichkeit) auf Ihre Beiträge aufmerksam. Sie pflichten Ihnen bei und sind nun der Meinung, dass ein solches Gütesiegel sinnvoll wäre.

Welche sozialen Netzwerke eignen sich für politische Kommunikation?

Twitter ist das Netzwerk, dass von politischen Akteuren vorzugsweise genutzt wird. Hierauf sollte deshalb Ihr Hauptaugenmerk liegen.

Facebook und Instagram sind zusammengenommen die beiden Netzwerke mit den meisten Nutzern in Deutschland. Sie eignen sich deshalb besonders gut, um auf die öffentliche Meinung einzuwirken.

LinkedIn ist ein B2B-Netzwerk. Darüber erreichen lassen sich besonders gut Kontakte aus bestimmten Unternehmen erreichen.

Je nachdem, was Sie gerade kommunizieren wollen, sollten Sie das Potential des jeweiligen Netzwerkes nutzen.

Storytelling: Wie Sie passende Inhalte je nach Netzwerk generieren

Die Leute lieben gute Geschichten. Das gilt auch für Ihre Stakeholder. Wenn Sie Ihre Botschaft in einen realen Kontext, mit realen Betroffenen, mit einem lokalen und aktuellen Bezug einbetten, wird Ihr Anliegen greifbarer und die Chancen, dass Sie Stakeholder dafür gewinnen, steigen erheblich.

Mein Tipp: Holen Sie sich dafür Anregungen und Ideen von Accounts, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen, wie Sie.

Für die Umsetzung bieten die verschiedenen Netzwerke zahlreiche Möglichkeiten. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf:

Twitter: Kurze Texte (max. 280 Zeichen) mit relevanten Hashtags. Fotos, Infografiken, Videos, Umfragen und weiterführende Links kommen hier gut an. Andere Accounts können erwähnt und somit direkt angesprochen werden.

Facebook: Bis zu 63.000 Zeichen und Sie können Absätze setzen. Kombiniert mit Fotos (auch in 360 Grad) und Videos lassen sich wunderbar Stories erzählen.

LinkedIn: Für das B2B-Netzwerk eignen sich Beiträge, in denen Sie Ihr Fachwissen demonstrieren ggf. mit Infografiken und weiterführenden Links besonders gut.

Instagram: Lassen Sie Bilder sprechen. Vor allem Bilder, die Emotionen wecken. Zudem sind Bildbeschreibungen mit Hashtags möglich. Je populärer die Hashtags desto größer sind Ihre Chancen auf mehr Reichweite.

Sie suchen personelle Unterstützung oder Inspiration für Ihre politische Kommunikation in sozialen Netzwerken? Oder Sie möchten sich dazu in einem Workshop weiterbilden?

Wir beraten Sie gerne! Rufen Sie uns einfach an (Telefon +4930 400 54 100) oder schreiben Sie uns eine E-Mail (berlin@elfnullelf.de).

Preis:

ab 490,00€ monatlich (zzgl. MwSt.) – monatlich kündbar

Jetzt unverbindlich Ihr individuelles Angebot anfordern:

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Digital Public Affairs & Social Media

Wir helfen Ihnen, relevante Stakeholder in den sozialen Netzwerken zu identifizieren und mit Ihren Themen zu erreichen.

Durch:

  • Mapping von relevanten Accounts
  • Analyse und Übersicht der Postings dieser Accounts
  • Gezielte Ansprache/Interaktion


Stakeholder-Engagement am Beispiel der Datenschutz-Grundverordnung

Stakeholder oder Anspruchsgruppen sind aus Sicht eines Unternehmens alle Personen, Gruppen oder Institutionen, die entweder von den Aktivitäten des Unternehmens direkt oder indirekt betroffen sind, oder die Ansprüche an das Unternehmen stellen. Je nach Materie können das sehr unterschiedliche Akteure und auch unterschiedlich viele Akteure sein.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist hierfür ein gutes Beispiel. Denn sie macht deutlich, wie viele unterschiedliche Stakeholder ein Unternehmen berücksichtigen muss.Read more


Team-Erweiterung bei elfnullelf

Freya Kuhn steigt bei elfnullelf in Berlin als Junior Public Affairs-Beraterin ein. Sie hat einen politikwissenschaftlichen Bachelor in „Europäischen Studien“ an der Universität Osnabrück erworben und dort 2018 auch ihren interdisziplinären Master mit dem Thema „Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen“ abgeschlossen.

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Workshop „Inside Public Affairs“ – Regulierung im Gesundheitsbereich

 

 

 

 

 


Am 18. Juli veranstaltet die Public Affairs-Beratung elfnullelf GmbH von 10:00 bis 15:30 Uhr einen exklusiven Workshop für Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich.

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Krebserregende Baustoffe in öffentlichen Gebäuden

Die Fraktion Die Linke hat sich bei der Bundesregierung nach sogenannten polychlorierten Biphenyle (PCB) in öffentlichen Gebäuden erkundigt. Es handelt sich dabei um organische Chlorverbindungen, die giftig und krebsauslösend sind und deshalb 1989 vollständig verboten wurden.

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Political Correctness

„Political Correctness“ lenkt vom Wesentlichen ab

Die Deutschen können es anscheinend nicht lassen. Kaum hat das neue Jahr begonnen müssen sie beweisen, wie politisch korrekt sie sind. Da schreibt ein Alexander Dobrindt einen Gastbeitrag und fordert eine konservative Revolution und schon ist er da, der #Aufschrei. Auch der Europapolitiker Manfred Weber bekommt, obwohl er es gut gemeint hat, weil er den Begriff „finale Lösung“ im Zusammenhang mit der Fluchtproblematik verwendet hat, stante pede eine gewaschene Standpauke in Sachen „Political Correctness“.Read more


Digitale Konsequenzen des Jamaika-Scheiterns

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