Ein Tag bei elfnullelf von Fabian Haun

Aus unserem Arbeitsalltag…

Wie sieht unser Arbeitsalltag aus? Bei elfnullelf ist kein Tag wie der andere – jedes Projekt benötigt jeden Tag auf’s Neue seine ganz eigene Aufmerksamkeit und stellt uns oftmals spontan vor neue und tagesaktuelle Herausforderungen. Wie vielseitig unsere Arbeit als Public Affairs Berater ist, zeigt unser Beraterteam in dieser Beitragsserie. Nach den Beiträgen von Udo Sonnenberg und Sophie Kollmar geht es weiter mit einem Tag bei elfnullelf von Fabian Haun.

Fabian Haun, M.A

Geschäftsführender Gesellschafter

Noch zu Hause überfliege ich am Laptop die neusten Meldungen, um bei den politischen Themen, die für unsere Kunden relevant sind, stets informiert zu sein. In unserem Social Media Monitoring System werde ich schließlich fündig: Ein Tweet von einem entscheidenden Akteur zu einem Digital-Thema, das für einen unserer Kunden besonders wichtig ist. Da wir den Kunden bei seiner politischen Kommunikation in den sozialen Netzwerken beraten, überlege ich mir, wie er auf diesen Tweet am besten reagieren könnte und schicke meinen Vorschlag an den Kunden.

7:30 Uhr

Mein E-Mail-Postfach füllt sich langsam. Doch dafür ist jetzt keine Zeit. Ich muss los zum Flughafen. Heute geht es nach Stuttgart. Einer unserer Kunden aus der IT-Branche ist dort mit einem Stand auf einer Konferenz vertreten. Um diesen Tag für unseren Kunden bestens zu nutzen, haben wir einen Termin mit einem Landtagsabgeordneten und einem Ministeriumsvertreter am Stand des Kunden vereinbart.

8:45 Uhr

Ich treffe pünktlich auf der Konferenz am Stand unseres Kunden ein. Die wichtigsten Punkte für die Gespräche mit dem Abgeordneten und dem Ministeriumsvertreter habe ich schon im Vorfeld mit dem Kunden abgestimmt. Wir sind also bestens vorbereitet. Dementsprechend gut verläuft das Gespräch mit dem Abgeordneten. Dieser merkt schnell, dass mein Kunde sehr gut informiert ist und mit seiner Expertise etwas zu dem digitalpolitischen Vorhaben beitragen kann. Wir vereinbaren einen Folgetermin, bei dem es darum gehen soll, wie die Vorschläge unseres Kunden konkret umgesetzt werden können.

11:00 Uhr

Ich nutze die Zeit vor dem nächsten Gespräch, um meine E-Mails zu bearbeiten. Neben vielen Mails aus laufenden Projekten, die ich schnell beantworten kann, hat mir meine Mitarbeiterin den Entwurf für ein politisches Briefing geschickt, das an einen Kunden gehen soll. Ich schaue es genau durch und gebe ihr Feedback, was ich noch ergänzen bzw. anpassen würde. Dann klingelt das Telefon. Ein anderer Kunde ist dran. Er hat Fragen zu einem aktuellen Gesetzentwurf. Ich sage ihm, was ich aus dem Stegreif dazu weiß und verspreche, ihm noch mehr Informationen schriftlich zu übermitteln.

13:30 Uhr

Der Vertreter aus dem Ministerium ist eingetroffen. Trotz bestmöglicher Vorbereitung verläuft der Termin nicht ganz so optimal wie erhofft. Der Ministeriumsvertreter sieht die Vorschläge des Kunden eher kritisch. Zudem möchte er sich zunächst mit anderen Abteilungen abstimmen. Wir vereinbaren schließlich, dass wir dann erneut telefonieren und das weitere Vorgehen besprechen.

15:10 Uhr

Ich habe noch etwas Zeit, bis mein Flieger zurück nach Berlin geht. Am Flughafen nutze ich die verbleibenden Minuten, um mich mit den Referenten für einen WebTalk im Bereich Trinkwasserhygiene abzustimmen. Das Thema und wie dieses Online-Format ablaufen wird, habe ich den Betreffenden schon vorab geschickt. Am Telefon geht es nun darum, offene Fragen und Details zu klären.

17:00 Uhr

Abflug. Den Flug verbringe ich mit der Nachbereitung der heutigen Gespräche. Ich halte die Ergebnisse, meine Einschätzung und die daraus folgenden Aufgaben für unser Berater-Team in einem kurzen Bericht fest.

18:20 Uhr

Planmäßig in Berlin gelandet, geht es zur letzten Station des heutigen Tages. Die Veranstaltung, die ich besuchen werde, hat bereits begonnen. Ich stoße leicht verspätet, aber gerade noch rechtzeitig für den Networking-Teil dazu. Gerade im schnelllebigen Digitalbereich ist der regelmäßige Austausch mit Kollegen aus dem Bundestag, Ministerien, Verbänden und Unternehmen besonders wichtig, um bei politischen Entwicklungen immer am Ball zu sein.

19:30 Uhr


Social Media in der politischen Kommunikation

Die sozialen Netzwerke sind aus der politischen Kommunikation nicht mehr wegzudenken. In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • Wie funktioniert Social Media in der politischen Kommunikation?
  • Welche sozialen Netzwerke eignen sich für politische Kommunikation?
  • Storytelling: Wie Sie passende Inhalte je nach Netzwerk generieren

Wofür werden soziale Netzwerke in der politischen Kommunikation genutzt?

Oder anders gefragt: Was ist mit politischer Kommunikation in sozialen Netzwerken überhaupt gemeint? Grundsätzlich alle Äußerungen von Ihnen zu Themen, die auch für Personen außerhalb Ihres Unternehmens, Institution etc. relevant sind, mit denen sich politische Akteure bereits beschäftigen oder beschäftigen sollten und wofür eine politische Lösung erforderlich ist.

Im Unterschied dazu gehören Beiträge, in denen Sie Ihre Podukte, Dienstleistungen oder Ihre Arbeit präsentieren sowie Meldungen zu Veränderungen und Ereignissen in Ihrem Unternehmen nicht dazu.

Bsp.: Politische Kommunikation

Sie weisen in einem Beitrag daraufhin, dass an Ihrem Standort kein schnelles Internet verfügbar ist und dies für Sie, Ihre Kunden und andere Unternehmen vor Ort ein gravierendes Problem ist. Zudem fordern Sie Politiker auf, sich darum zu kümmern.

Bsp.: keine politische Kommunikation

Ein neuer Kollege fängt in Ihrem Unternehmen/ Organisation an. Sie stellen ihn vor und was Sie als Unternehmen/Institution genau machen.

Politische Kommunikation in sozialen Netzwerken hat zusammengefasst drei grundlegende Funktionen:

  • Monitoring: Sie beobachten, wer sich wie zu den für Sie relevanten Themen äußert, ob Ihr Thema und die für Sie relevanten Aspekte überhaupt zur Sprache kommen.
  • Stakeholder Engagement: Sie identifizieren die für Sie besonders relevanten Akteure (Accounts). Sie versuchen diese mit Ihren Beiträgen auf sich aufmerksam zu machen und sie als Unterstützer für Ihr Anliegen zu gewinnen.
  • Beeinflussung der öffentlichen Meinung: Ihre Beiträge in sozialen Netzwerken sind in der Regel öffentlich, sprich von allen Nutzern des Netzwerks einsehbar (ausgenommen in geschlossenen Gruppen oder Direktnachrichten). Die Algorithmen der Netzwerke sorgen dafür, dass nach bestimmten Kriterien, wie Geografie, Sprache, Nutzerverhalten usw. Ihre Beiträge den Nutzern angezeigt werden, die sich am meisten dafür interessieren könnten. Sie können mit Ihren Beiträgen also die Meinung der für Sie relevanten Teilöffentlichkeit in sozialen Netzwerken beeinflussen.

Beispiel:

Ihr Unternehmen bietet IT-Sicherheitslösungen an. Sie beobachten in den sozialen Netzwerken welche politischen Akteure (Parteien, Ministerien, Behörden, Abgeordnete, Verbände usw.) sich zu den für Sie relevanten Themen, wie dem geplanten IT-Sicherheitsgesetz 2.0 oder zu Produkthaftung und Produktzertifizierung äußern. Dabei identifizieren Sie die Akteure, die für Ihr Anliegen, ein verpflichtendes staatliches Gütesiegel für IT-Sicherheitslösungen made in Germany entscheidend sind. Sie verfassen immer wieder Beiträge, in denen Sie argumentieren, warum ein solches Gütesiegel sinnvoll wäre. In Ihren Beiträgen markieren Sie für Sie relevante Akteure, sprechen sie direkt an und Sie antworten/kommentieren Beiträge dieser Accounts. Dadurch werden diese Akteure auf Sie aufmerksam und drücken bestenfalls durch ein „Like“, teilen oder Kommentar aus, dass sie Ihr Anliegen zu einem bestimmten Grad oder gar vollständig unterstützen. Gleichzeitig werden auch andere Nutzer (Ihre Kunden, potentielle Kunden, Mitbewerber etc. = die für Sie relevante Teilöffentlichkeit) auf Ihre Beiträge aufmerksam. Sie pflichten Ihnen bei und sind nun der Meinung, dass ein solches Gütesiegel sinnvoll wäre.

Welche sozialen Netzwerke eignen sich für politische Kommunikation?

Twitter ist das Netzwerk, dass von politischen Akteuren vorzugsweise genutzt wird. Hierauf sollte deshalb Ihr Hauptaugenmerk liegen.

Facebook und Instagram sind zusammengenommen die beiden Netzwerke mit den meisten Nutzern in Deutschland. Sie eignen sich deshalb besonders gut, um auf die öffentliche Meinung einzuwirken.

LinkedIn ist ein B2B-Netzwerk. Darüber erreichen lassen sich besonders gut Kontakte aus bestimmten Unternehmen erreichen.

Je nachdem, was Sie gerade kommunizieren wollen, sollten Sie das Potential des jeweiligen Netzwerkes nutzen.

Storytelling: Wie Sie passende Inhalte je nach Netzwerk generieren

Die Leute lieben gute Geschichten. Das gilt auch für Ihre Stakeholder. Wenn Sie Ihre Botschaft in einen realen Kontext, mit realen Betroffenen, mit einem lokalen und aktuellen Bezug einbetten, wird Ihr Anliegen greifbarer und die Chancen, dass Sie Stakeholder dafür gewinnen, steigen erheblich.

Mein Tipp: Holen Sie sich dafür Anregungen und Ideen von Accounts, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen, wie Sie.

Für die Umsetzung bieten die verschiedenen Netzwerke zahlreiche Möglichkeiten. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf:

Twitter: Kurze Texte (max. 280 Zeichen) mit relevanten Hashtags. Fotos, Infografiken, Videos, Umfragen und weiterführende Links kommen hier gut an. Andere Accounts können erwähnt und somit direkt angesprochen werden.

Facebook: Bis zu 63.000 Zeichen und Sie können Absätze setzen. Kombiniert mit Fotos (auch in 360 Grad) und Videos lassen sich wunderbar Stories erzählen.

LinkedIn: Für das B2B-Netzwerk eignen sich Beiträge, in denen Sie Ihr Fachwissen demonstrieren ggf. mit Infografiken und weiterführenden Links besonders gut.

Instagram: Lassen Sie Bilder sprechen. Vor allem Bilder, die Emotionen wecken. Zudem sind Bildbeschreibungen mit Hashtags möglich. Je populärer die Hashtags desto größer sind Ihre Chancen auf mehr Reichweite.

Sie suchen personelle Unterstützung oder Inspiration für Ihre politische Kommunikation in sozialen Netzwerken? Oder Sie möchten sich dazu in einem Workshop weiterbilden?

Wir beraten Sie gerne! Rufen Sie uns einfach an (Telefon +4930 400 54 100) oder schreiben Sie uns eine E-Mail (berlin@elfnullelf.de).

Preis:

ab 490,00€ monatlich (zzgl. MwSt.) – monatlich kündbar

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Digital Public Affairs & Social Media

Wir helfen Ihnen, relevante Stakeholder in den sozialen Netzwerken zu identifizieren und mit Ihren Themen zu erreichen.

Durch:

  • Mapping von relevanten Accounts
  • Analyse und Übersicht der Postings dieser Accounts
  • Gezielte Ansprache/Interaktion


Stakeholder-Engagement am Beispiel der Datenschutz-Grundverordnung

Stakeholder oder Anspruchsgruppen sind aus Sicht eines Unternehmens alle Personen, Gruppen oder Institutionen, die entweder von den Aktivitäten des Unternehmens direkt oder indirekt betroffen sind, oder die Ansprüche an das Unternehmen stellen. Je nach Materie können das sehr unterschiedliche Akteure und auch unterschiedlich viele Akteure sein.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist hierfür ein gutes Beispiel. Denn sie macht deutlich, wie viele unterschiedliche Stakeholder ein Unternehmen berücksichtigen muss.Read more


Team-Erweiterung bei elfnullelf

Freya Kuhn steigt bei elfnullelf in Berlin als Junior Public Affairs-Beraterin ein. Sie hat einen politikwissenschaftlichen Bachelor in „Europäischen Studien“ an der Universität Osnabrück erworben und dort 2018 auch ihren interdisziplinären Master mit dem Thema „Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen“ abgeschlossen.

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Workshop „Inside Public Affairs“ – Regulierung im Gesundheitsbereich

 

 

 

 

 


Am 18. Juli veranstaltet die Public Affairs-Beratung elfnullelf GmbH von 10:00 bis 15:30 Uhr einen exklusiven Workshop für Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich.

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Krebserregende Baustoffe in öffentlichen Gebäuden

Die Fraktion Die Linke hat sich bei der Bundesregierung nach sogenannten polychlorierten Biphenyle (PCB) in öffentlichen Gebäuden erkundigt. Es handelt sich dabei um organische Chlorverbindungen, die giftig und krebsauslösend sind und deshalb 1989 vollständig verboten wurden.

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Political Correctness

„Political Correctness“ lenkt vom Wesentlichen ab

Die Deutschen können es anscheinend nicht lassen. Kaum hat das neue Jahr begonnen müssen sie beweisen, wie politisch korrekt sie sind. Da schreibt ein Alexander Dobrindt einen Gastbeitrag und fordert eine konservative Revolution und schon ist er da, der #Aufschrei. Auch der Europapolitiker Manfred Weber bekommt, obwohl er es gut gemeint hat, weil er den Begriff „finale Lösung“ im Zusammenhang mit der Fluchtproblematik verwendet hat, stante pede eine gewaschene Standpauke in Sachen „Political Correctness“.Read more


Digitale Konsequenzen des Jamaika-Scheiterns

jamaika-abbruch-digitale-konsequenzenDie Jamaika-Sondierungsgespräche sind völlig unerwartet gescheitert. Selbst manche FDP-Mitglieder können den abrupten Abbruch nicht verstehen. Dabei hätte die FDP in einer Jamaika-Regierung bei den wichtigen digitalen Zukunftsthemen maßgeblich punkten können.Read more


Digitaler Herbst in den Jamaika-Sondierungen

digitaler-herbst-jamaika-sondierungEs ist Herbst geworden. Während draußen die bunten Blätter fallen, laufen die Sondierungsgespräche in Berlin weiter auf Hochtouren. Worauf werden sich Union, FDP und Grüne in der Digitalpolitik einigen? Am Montag, 30.10. soll dazu die Sondierungsgruppe Bildung, Forschung, Innovation, Digitales, Medien tagen.

Digitalministerium

Wird sich die FDP mit der Forderung nach einem Digitalministerium durchsetzen? Die Union will dagegen, dass die Fäden in der Digitalpolitik bei einem Staatsminister im Kanzleramt zusammenlaufen. Alle Parteien dürften aus der vergangenen Legislaturperiode gelernt haben, dass sie ohne eine Bündelung der Zuständigkeiten in der Digitalisierung nicht zügiger vorankommen werden. Gerade weil die Digitalisierung so ein wichtiges und populäres Thema ist, wird auch in dieser Regierung jede Partei und jedes Ministerium versuchen, so viel wie möglich vom Kuchen abzubekommen.

Breitbandausbau

Deutschland liegt beim schnellen Internet im weltweiten Vergleich auf Platz 25. Das passt nicht zum Land der Erfinder und dem Wirtschaftsmotor Europas. Ein Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau mit gerade einmal vier Milliarden Euro waren in den letzten Jahren nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Davon abgesehen überließ man es den Kommunen, den Breitbandausbau voranzutreiben, statt dies in einer Bundesbreitbandgesellschaft zentral zu bündeln, um schneller und effektiver voranzukommen. Union, FDP und Grüne werden sich mit Sicherheit auf ein neues Breitbandausbauprogramm einigen. Spannend wird, wie viel Haushaltsmittel dafür eingesetzt werden und wie es organisatorisch umgesetzt wird.

Digitale Bildung

Im Prinzip wollen alle Parteien mehr in Bildung investieren und vor allem die Digitalkompetenz von Schülern und Lehrern fördern. Auch hier dürfte es ein Milliardenprogramm geben. Schon die vergangene Regierung hat mit dem Digitalpakt fünf Milliarden Euro bereitgestellt, um Schulen mit Tablets, WLAN und Smartboards auszustatten. FDP und Grüne wollen noch einen Schritt weitergehen und das Kooperationsverbot abschaffen, so dass der Bund bestimmte Bildungsaufgaben direkt finanzieren kann. Die Union ist dagegen. Wenn genügend Mittel zur Verfügung stehen und sich Bund und Länder auf ein Digitalisierungsprogramm für alle Schulformen, Unterrichtsfächer und Lehrpläne einigen, geht das mit oder ohne Kooperationsverbot.

Innovation, Arbeitsbedingungen und Datenschutz

Neue digitale Geschäftsmodelle, Innovationen und Unternehmen brauchen die richtigen Rahmenbedingungen. Dazu gehören bessere Regelungen für Wagniskapital, Steuererleichterungen für Gründer und Förderprogramme für die Digitalisierung von bestehenden Unternehmensprozessen und die Weiterbildung der Mitarbeiter. Auch bei der Umsetzung der neuen Regeln der Datenschutz-Grundverordnung, die ab Mai 2018 gelten werden, kann die künftige Regierung die Unternehmen nicht alleine lassen. Für viele, vor allem für Kleinunternehmen und Mittelständler, ist die Umstellung eine Mammutaufgabe. Damit der Datenschutz für sie nicht zum Hemmschuh oder Bumerang wird, sind kreative Unterstützungsprogramme und Hilfestellungen gefragt. Und die Zeit drängt.

Bei diesen Themen dürfte es deshalb besonders spannend werden, worauf sich Union, FDP und Grüne einigen. Hier geht es darum, wirklich Neuland zu betreten. Bis zum 17. oder 18. November wollen soll es ein Ergebnispapier der Sondierungsgespräche geben. Es bleibt also ein spannender digitaler Herbst.


Medienhype AfD

Die mediale Aufmerksamkeit, die der AfD vor und jetzt nach der Wahl geschenkt wird, steht in keinem Verhältnis zu ihrem Stimmenergebnis. Auch im Wahlkampf dominierte sie häufig die Berichterstattung und bekam immer wieder von den Medien eine Bühne gestellt, um Wähler zu mobilisieren. Erinnern wir uns zum Beispiel nur daran, wie Alexander Gauland seine höchst umstrittenen Äußerungen über die Integrationsbeauftragte Aydan Özoguz in der ARD zur besten Sendezeit vor einem Millionenpublikum wiederholen durfte.Read more


Carsharing – Zukunft der Automobilität?

autos-214033_1280Mit der Diesel-Affäre wurde wieder einmal die Debatte um die Zukunft der Automobilität entfacht. Brauchen wir Fahrverbote in den Innenstädten wegen der Luftqualität? Bis wann sollen Verbrennungsmotoren, wie zum Beispiel bei unseren österreichischen Nachbarn, ganz verboten werden? Wie bekommen wir den vollständigen Umstieg zur Elektromobilität hin? Und zwar so, dass unsere Automobilindustrie nicht darunter leidet? All das wird nun vor der Bundestagswahl hitzig diskutiert.Read more


Identitätsdiebstahl im Onlinehandel wird immer schlimmer: Die Branche selbst ist gefordert

Der Betrug bei Bestellungen in Online-Shops floriert gerade zu. Denn es ist ja ganz einfach: Per Klick in den Warenkorb, dann Bezahlung per Rechnung auswählen, noch schnell den Namen des Opfers und seine Adresse eingeben und schon wird die Ware verschickt. Dank der Bestellbestätigung, die sich die Täter an eine gefälschte E-Mail-Adresse schicken lassen, können sie ganz bequem verfolgen, wann die Sendung eintrifft.

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Wer darf die Daten im Internet der Dinge nutzen?

Foto: TU/L.Berney (CC BY 2.0)
Foto: TU/L.Berney (CC BY 2.0)

Momentan gibt es keine eindeutige rechtliche Reglung des Eigentums an nicht-personenbezogenen Daten, die Maschinen produzieren. Egal ob Autos, Industrieroboter oder moderne Kühlschränke, immer mehr Geräte produzieren Daten und Messwerte. Bislang bestimmen die Hersteller in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen, wer diese Daten nutzen darf. Häufig sichern sie sich darin das alleinige Nutzungsrecht.

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Brexit-Verhandlungen: Was für beide Seiten auf dem Spiel steht

Am 29. März hat die britische Premierministerin mit ihrem Schreiben offiziell das Austrittsverfahren nach Artikel 50 des EU-Vertrages eingeleitet. Damit gibt es nun kein zurück. Die Verhandlungen, unter welchen Bedingungen Großbritannien die EU letztlich verlassen wird, beginnen. Der offizielle Startschuss fällt am 29. April, wenn der Europäische Rat zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen kommt, um Leitlinien für den geordneten Austritt zu beschließen. Dann soll laut aktuellem Zeitplan bis Ende 2018 über die Details verhandelt werden. Angesichts der Fülle an Themen, deren Komplexität und den unterschiedlichen Positionen ein in der Zeit kaum zu realisierendes Vorhaben.Read more