Wir alle sollten uns ein Beispiel an Richard von Weizsäcker nehmen

Heute ist der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker, einer der beliebtesten und anerkanntesten Politiker, die die Bundesrepublik je erleben durfte, im Alter von 94 Jahren verstorben. In den sozialen Medien werden zu seinen Ehren viele seiner unzähligen inspirierenden und bewegenden Zitate gepostet. Wichtiger ist jedoch, dass wir seine wunderbaren versöhnlichen Worte im Alltag verbreiten, indem wir sie nicht bloß lesen, sondern endlich anfangen, sie auch zu leben. Dies gilt besonders in einer Zeit, in der Terroristen und Rattenfänger versuchen, uns gegeneinander auszuspielen und die Gesellschaft zu spalten.

 

Foto: Süddeutsche Zeitung Magazin

 

 


Der Kunde ist auch im Internet König – über die Bedeutung von Service im Versandhandel

Foto: Tim Reckmann | CC by 2.0

Online-Shopping ist des Deutschen liebstes Hobby – mehr als 45 Millionen Deutsche tätigen ihre Einkäufe mittlerweile im Internet. Umso wichtiger ist es daher für jeden Betreiber eines Online-Versandhandels , das B2C-Verhältnis ernst zu nehmen. Bekommen wir als „König Kunde“ jedoch tatsächlich den Service, den wir erwarten? Womit kann man uns eigentlich zufrieden stellen?

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Kostet uns der Mindestlohn die Europameisterschaft?

Foto blu-news.org | CC by 2.0

Was hat es in den vergangenen Jahren nicht für Debatten gegeben, ob der gesetzliche Mindestlohn, der seit 1.1. diesen Jahres gilt, sinnvoll sei und wir alle uns nun im Paradies der sozialen Gerechtigkeit wähnen dürfen, in welchem niemand mehr Armut erleiden muss und ordentlich für seine Arbeit vergütet wird. Und auch, wenn eine Mindestlohnregelung für zahlreiche Berufsgruppen, etwa Friseure, absolut richtig und schon seit Langem notwendig ist, wurde bislang nur halbherzig thematisiert, dass es durchaus Branchen gibt, denen der Mindestlohn mehr Schaden als bringt. Eine davon ist die Fußballbranche.

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Die Suche nach dem roten Faden - ein politischer Jahresrückblick

Foto: Dafne Cholet | CC by 2.0

Deutschland ist Fußballweltmeister. Das ist zwar angesichts der vielen Jahre, in denen wir so sehnlich darauf gehofft haben, dass die DFB-Jungs endlich mit dem goldenen Pokal nach Hause kommen eine Meldung, die wir immer wieder gerne lesen. Jedoch stellt diese Meldung gefühlt das Highlight jedes bislang veröffentlichten 2014er-Jahresberichts dar - daher möchten wir in der Spreepublik uns ganz auf die politischen High- und Lowlights, die uns dieses Jahr gebracht hat, stürzen.

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Die ewige Frage nach Transparenz - wie können Politiker und Lobbyisten das Vertrauen der Bevölkerung gewinnen?

Foto: Marc Brüneke / CreativeCommons

Ich war 15 oder 16 Jahre alt, als ich mich das erste Mal ernsthaft mit der Politik auseinander setzte. Die Zeit, in der Gerhard Schröder als „Genosse der Bosse“ die Sozialdemokraten gerade in ein neoliberales Licht rückte und mit dem Klischee des Politikers, der sich von der Wirtschaft umgarnen lässt, kokettierte. In diesem Zusammenhang fiel häufig der Begriff „Lobbyismus“, mit dem ich seinerzeit nicht viel anfangen konnte, also recherchierte ich, was es damit auf sich hatte.

Schnell lernte ich, dass Lobbyismus zu den Todsünden gehörte und jeder Lobbyist mit dem Berufseinstieg ein One-Way-Ticket in die Hölle geschenkt bekommt. In irgendwelchen verrauchten Hinterzimmern führt man konspirative Gespräche und läuft tag ein tag aus mit randvollen mit Geldscheinen gefüllten Koffern durch das Regierungsviertel, um einflussreiche Politiker von seinen Interessen bzw. den Interessen von Konzernen du Verbänden zu überzeugen.

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Wie die GdL zum Inbegriff der Unsolidarität wurde

Foto: Skohlmann / CC Lizenz

Dieser Tage scheint es, als hätte man in Deutschland einen neuen Volkssport entdeckt: das Streiken. Bereits zum wiederholten Male innerhalb weniger Wochen legten erst die Lokführer und nun auch die Piloten das ganze Land lahm und hinderten Millionen Menschen daran, ihrer Arbeit nachzugehen. Und sorgten für eine Neudefinition des Begriffs „Solidarität“.

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Raed Saleh ist gelebte Integration und deshalb der ideale Bürgermeisterkandidat

Foto: Klaus Mindrup/ CC-Lizenz

Das Schicksal Berlins liegt dieser Tage in den Händen der Berliner SPD-Mitglieder. Sie sind es nämlich, die darüber abstimmen, wer denn nun der Nachfolger vom Klaus Wowereit im Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin sein wird. Jan Stöß, Michael Müller oder vielleicht doch Raed Saleh? Letzterer gilt von den drei genannten Kandidaten ein wenig als Underdog und doch strahlt er die größte Präsenz aus. Wie stehen seine Chancen?

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Warum Angela Merkel die AfD jetzt ernst nimmt

Foto: Viktor Rosenfeld (CC-Lizenz)

Bernd Lucke hatte in den vergangenen Wochen gut Lachen. Seine Partei „Alternative für Deutschland“ ist nach dem Einzug ins Europaparlament nun auch in die Länderparlamente von Thüringen und Brandenburg eingezogen – und das sogar mit jeweils zweistelligen Ergebnissen. Selbst für die Bundeskanzlerin ist dies nun Anlass genug, die AfD nicht mehr zu ignorieren, sondern zu attackieren.

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Return on Investment - Was bringt eigentlich meine Social Media-Kampagne?

Foto: Jason Howie / CC Lizenz

Die Verwendung von Social Media gehört zu den wichtigsten Instrumenten für alle, die im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit arbeiten. Die Sichtung von aktuellen Pressemitteilungen und der Medienlandschaft sowie die Bespielung der eigenen Social Media-Kanäle sind trotz guter Software zur Effizienzsteigerung noch immer sehr zeitaufwändig. Doch hat meine Aktivität auf Twitter und Facebook überhaupt Erfolg? Lässt sich ein Return On Investment (ROI) für Social Media messen?

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Warum die Bundesländer von der Bundesliga profitieren und die Kosten für Polizeieinsätze übernehmen sollten

Foto: Joachim Bomann/ CC license

Nach dem sensationellen Weltmeistertitel freuen sich Fußballfans in ganz Deutschland auf den Beginn der neuen Bundesliga-Saison. Leider interessieren sich einige „Fans“ weniger für das Spiel als für Randale. Zehntausende Polizisten sind aus diesem Grunde jedes Wochenende in ganz Deutschland unterwegs, um Schlägereien in den Stadien und drumherum zu unterbinden. Doch dieser Einsatz soll für die Fußballverbände- und vereine nun teuer werden.

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Der Nahost-Konflikt findet jetzt in Deutschland statt

Foto: hrhlolita

Dieser Tage scheint es, als würde sich der Gaza-Konflikt auf deutschem Boden abspielen. Ob auf Facebook, auf der Straße oder wenn ich die Zeitung aufschlage – immer wieder begegne ich Artikeln und Statements, die darauf abzielen, den einen Staat (mittlerweile ist in den deutschen Medien daraus jedoch ein nahezu ausschließlich religionsbezogener Diskurs geworden) in Schutz zu nehmen und den anderen wiederum als Wurzel allen Übels darzustellen. Schnell haben sich sowohl in den sozialen als auch in den klassischen Medien Fraktionen gebildet, welche die Handlungen seitens Israel bzw. Hamas verteidigen/verurteilen, als stünden sie selbst an der Front.Read more


"Breaking News"-Mentalität

Foto: Ben Sutherland

Keine vier Wochen ist es her, da regten wir uns noch über über die Ereignisse rund um die teilweise menschenunwürdigen Gegebenheiten kurz vor der Fußball-WM in Brasilien auf. Das Thema wurde in den Medien im Minutentakt aufgegriffen - von WM-Boykott war vielerorts die Rede; die WM dürfe unter diesem Hintergrund keinesfalls statt finden. Mittlerweile befinden wir uns in der K.O.-Runde des Turniers und die Fenster in Deutschlands Straßen sind behangen mit den deutschen, brasilianischen oder italienischen Farben – doch wo sind plötzlich die kritischen Stimmen hin?.

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Volk, entscheide!

Quelle: chris grabert

Am kommenden Sonntag steht für alle Berliner der "Super-Wahlsonntag" an. Zum einen entscheiden sie mit ihren Stimmen bei den Europawahlen über die Zukunft Europas. Mit dem zweiten Stimmzettel, der sich in den Wahlunterlagen befindet, bestimmen die Berlinerinnen und Berliner über einen städtebaulich interessanteren Aspekt - nämlich die Zukunft des Tempelhofer Feldes.

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Über den Wolken

Foto: Aguno

Auf der diesjährigen re:publica wurde die neue Online-Plattform „LobbyCloud“ vorgestellt, welche sich zum Ziel gesetzt hat, Lobby-Tätigkeiten zwischen Politik und Wirtschaft transparenter zu machen. Dabei werden Dokumente auf die Plattform hochgeladen – und zwar alles, was „die Abgeordneten in Brüssel in ihren Postfächern finden: Einladungen zu Diskussionsveranstaltungen, Positionspapiere, vorformulierte Gesetzestexte, Drohungen, Warnungen, Gejammer - alles, womit Lobbyisten unsere Abgeordneten eindecken, um sie auf ihre Seite zu ziehen. Grundsätzlich ist das Bestreben nach mehr Transparenz im Gesetzgebungsprozess - und um dabei möglicherweise schwarze Schafe der Branche zu enttarnen - löblich und unterstützenswert. Jedoch erscheint es, als würde unterschwellig der Versuch unternommen, Lobbying per se als etwas Negatives und  Verwerfliches darzustellen.

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